Ich bereite dich auf deine Geburt vor — online, über deine ganze Schwangerschaft. Nicht damit du es machst wie ich. Sondern damit du weißt, was möglich ist, und selbst entscheidest.
Wir sehen uns per Video — egal, wo du wohnst. Das Erstgespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts.
Angefangen hat es mit einer harmlosen Frage. Zwei Stunden später bist du bei einem Forumsbeitrag über einen Dammriss vierten Grades gelandet und dein Herz klopft bis zum Hals.
Am Nachmittag warst du beim Arzt. Sieben Minuten. Er hat etwas von Termin und Einleitung gesagt, du hast genickt, und erst im Auto ist dir eingefallen, was du eigentlich fragen wolltest.
Deine beste Freundin hat dir ihre Geburt erzählt. Sehr ausführlich. Seitdem denkst du jeden Abend daran.
Du hast nicht zu wenig gelesen. Du hast zu viel gelesen — und nichts davon war für dich.
ich bekomme echt Panik vor der Geburt
Angst quasi, dass ich das nicht überlebe
Ich habe Angst, dass ich das nicht schaffe und eine Panikattacke bekomme
nicht ernst genommen, mir hat keiner zugehört
Vier Sätze aus öffentlichen Schwangerschaftsforen. Nicht ausgedacht, nicht zugespitzt.
Das ist der eigentliche Grund, warum du dich trotz allem, was du gelesen hast, nicht vorbereitet fühlst. Es liegt nicht an der Menge.
Die Katastrophe und den Hochglanz-Moment im Sonnenlicht. Beides sind Extreme, weil nur Extreme geklickt werden. Was fehlt, ist der normale Verlauf — und die Frage, was du in deiner Situation überhaupt entscheiden kannst.
Und meint es gut dabei. Nur: Ihre Geburt war ihre Geburt. Ihr Krankenhaus, ihr Körper, ihre Umstände. Was sie dir mitgibt, ist ihr Gefühl von damals — nicht eine Landkarte für deinen Weg.
Das ist kein Vorwurf, das ist der Takt im System. Er erklärt dir den Weg, den er kennt und für richtig hält. Nur klingt das oft wie der einzige — und du merkst erst zu Hause, dass du gar nicht gefragt hast, ob es Alternativen gibt.
Was fehlt, ist jemand, der Zeit hat, nichts verkaufen will und dir alle Möglichkeiten erklärt — auch die, die gerade nicht zur Sprache kamen.
Das ist der Zusammenhang, den kaum jemand erklärt — und der Grund, warum es sich lohnt, vorher zu verstehen, was auf dich zukommt.
Ein Satz, den jemand nebenbei sagt. Eine Untersuchung, die niemand erklärt. Eine Uhr, die läuft. Du verstehst nicht, was gerade passiert — und traust dich nicht zu fragen.
Unter Anspannung schüttet er Stresshormone aus. Das ist sinnvoll — es ist das uralte Programm für „hier stimmt was nicht". Nur: Dieselben Hormone stehen genau denen im Weg, die für den Geburtsverlauf gebraucht werden.
Nicht weil dein Körper versagt. Sondern weil er auf ein Signal reagiert, das er nicht einordnen kann. Von außen sieht es aus wie Stillstand.
Weil es nicht vorangeht. Was oft der Anfang einer Kette ist — ein Schritt macht den nächsten nötig. Nichts davon ist per se falsch. Nur wäre es manchmal gar nicht nötig gewesen.
Deshalb arbeite ich vor der Geburt, nicht währenddessen. Wer vorher weiß, was auf sie zukommt, was die einzelnen Schritte bedeuten und dass sie jederzeit fragen darf, gerät seltener in diese Spirale. Nicht weil sie mutiger wäre — sondern weil das, was passiert, für sie einen Namen hat.
Damit das klar ist: Interventionen sind oft richtig und manchmal lebensrettend. Es geht nicht darum, sie zu vermeiden. Es geht darum, dass du verstehst, worum es geht, wenn eine vorgeschlagen wird — und mitentscheiden kannst, statt nur zu nicken.
Wir sehen uns regelmäßig per Video. Ich beantworte deine Fragen, ordne ein, was du gehört und gelesen hast, und gehe mit dir durch, was bei einer Geburt üblicherweise passiert. Dazwischen bin ich erreichbar, wenn etwas auftaucht — du musst nicht bis zum nächsten Termin warten.
Weil deine Fragen nicht nach Terminplan kommen. Sie kommen abends um zehn, nachdem du einen Befund gegoogelt hast. Für ein Video-Gespräch musst du dich nicht ins Auto setzen, keinen Parkplatz suchen und hochschwanger keine Stunde fahren.
Und du bist nicht davon abhängig, wo ich gerade bin. Eine Begleiterin, die vor Ort sein muss, kannst du nur buchen, wenn du im richtigen Bezirk wohnst — und nur, wenn sie an deinem Termin frei ist. Bei mir spielt beides keine Rolle. Ich begleite Frauen in ganz Österreich, Deutschland und der Schweiz.
Meine Frauenärztin hat gefragt: Und was ist, wenn ein Notfall eintritt? Ich habe die Frage verstanden. Ich bin trotzdem bei meiner Entscheidung geblieben — nach Monaten, in denen ich mich mit allem beschäftigt habe, was dafür und dagegen spricht.
Es war kein „vielleicht" und kein „mal schauen". Es war eine informierte Entscheidung.
Meine Geburt war kein Trauma, das ich heilen musste. Sie war das Fundament, auf dem ich heute stehe.
Und trotzdem ist nicht alles ideal gelaufen. Bei der Plazenta wurde nachgeholfen — Homöopathie, Hocker, Zug an der Nabelschnur. Rückblickend hätte ich mir mehr Zeit gewünscht. Ich habe in dem Moment nicht mehr nachgefragt, weil ich müde war und weil alle es gut gemeint haben.
Genau da liegt für mich der Kern: Es hat mir in dem Moment an Wissen gefehlt, nicht an Begleitung. Es waren Menschen im Raum. Was fehlte, war, dass ich vorher gewusst hätte, was gerade zur Debatte steht.
Deshalb ist mein Weg für dich nur ein Beispiel, kein Vorbild. Ob du im Krankenhaus gebärst, im Geburtshaus oder zu Hause, ist deine Entscheidung — und sie ist genau dann gut, wenn du sie informiert triffst. Nicht, wenn sie meiner ähnelt.
Alles per Video, alles ortsunabhängig. Du musst nicht alles buchen und dich heute für nichts entscheiden.
Warten ist anstrengend. Besonders, wenn jede zweite Freundin schwanger wird und du jeden Monat wieder rechnest.
Das Herzstück. Wir gehen über deine Schwangerschaft gemeinsam durch alles, was auf dich zukommt — bis du dich sicher fühlst.
Das Baby ist da, alle sind gegangen, und jetzt sitzt du um vier Uhr früh auf der Couch und weißt nicht weiter.
Mein Online-Kurs — 22 Module durch die ganze Schwangerschaft. Für alle, die sich in ihrem eigenen Tempo vorbereiten wollen, ohne feste Termine.
Für diesen einen Moment habe ich einen eigenen Kurs gemacht. Weil er so vielen Frauen passiert und danach fast niemand erklärt, wie es weitergeht.
Alle warnen vor der Saugverwirrung. Aber kaum jemand sagt dir, wie sie entsteht — und was du tun kannst, damit dein Weg zurück zum Vollstillen offen bleibt.
Ich bin keine Stillberaterin und keine Hebamme. Der Kurs ist meine Erfahrung — er ersetzt keine Stillberatung, sondern erklärt die Zusammenhänge, die dort oft zu kurz kommen.
Am Beispiel der durchgehenden Vorbereitung auf Schwangerschaft und Geburt.
Etwa eine halbe Stunde. Du erzählst, wo du stehst und was dir Sorgen macht. Ich erzähle, wie ich arbeite. Danach weißt du, ob es passt. Das kostet nichts, und niemand muss danach ja sagen.
Was hast du gehört, gelesen, erzählt bekommen? Wovor hast du am meisten Angst? Was hat deine Ärztin gesagt — und was hast du dich nicht zu fragen getraut? Daraus wird der Plan für unsere gemeinsame Zeit.
Wie eine Geburt verläuft. Was in welcher Phase passiert. Was CTG, Einleitung, Dammschnitt oder Kaiserschnitt bedeuten — wertfrei, mit dem Wofür und dem Wogegen. Und was du dazu fragen kannst, wenn es vorgeschlagen wird.
Dein Geburtsplan. Kein starres Drehbuch — ein Blatt, das du mit weichen Händen hältst. Damit du im entscheidenden Moment nicht erklären musst, was du willst, sondern nur nicken. Und wir besprechen vorher, was gilt, wenn es anders läuft.
Ich bin nicht dabei — das ist Absicht. Du gehst mit deinem Wissen, deinem Plan und deinen Fragen hinein. Und mit deinem Partner, der weiß, was du dir wünschst. Was in dem Raum passiert, gehört euch.
Nach der Geburt sprechen wir darüber, wie es weitergeht: die ersten Wochen zu dritt, das Stillen, der Alltag, der jetzt beginnt. Auf Wunsch begleite ich dich auch durchs Wochenbett — nach demselben Prinzip wie vorher. Du bekommst Wissen und Möglichkeiten, entscheiden tust du.
Nicht als Kampfansage an irgendwen. Sondern weil es einen Unterschied macht, ob man weiß, dass man darf.
Diese fünf Sätze übe ich mit dir, bis sie sitzen. Damit du sie im entscheidenden Moment selbst sagen kannst — und nicht darauf angewiesen bist, dass jemand anderes sie für dich ausspricht.
Nein. Und das ist Absicht.
Eine Begleiterin, die im Kreißsaal steht, ist genau einmal da — an einem Tag, den niemand planen kann. Ich bin über Monate da, in denen sich entscheidet, wie du in diesen Raum gehst.
Dazu kommt etwas, das mir wichtig ist: Wenn ich im entscheidenden Moment für dich spreche, sprichst nicht du. Ich will, dass du es selbst kannst. Das ist der ganze Sinn meiner Arbeit.
Und praktisch: Du bist nicht davon abhängig, ob ich rechtzeitig ankomme, ob ich an deinem Termin frei bin oder ob du im richtigen Bezirk wohnst. Wer bei dir im Raum ist, entscheidest du — dein Partner, deine Mutter, eine Freundin. Ich sorge dafür, dass ihr vorbereitet seid.
Einzelgespräch (60 Minuten, per Video): 89 €
Für eine konkrete Frage, eine Entscheidung, die ansteht, oder wenn du erst einmal schauen willst, ob es passt.
Vorbereitung kompakt — 3 Gespräche: 249 €
Wenn du spät dran bist oder gezielt an ein paar Themen arbeiten willst.
Vorbereitung komplett — 6 Gespräche: 449 €
Über deine ganze Schwangerschaft verteilt, mit Geburtsplan und Erreichbarkeit zwischendurch. Das ist der Weg, den ich empfehle.
Ratenzahlung ist möglich, sag einfach Bescheid. Und du entscheidest nach dem Erstgespräch in Ruhe — nicht im Gespräch.
Zum Einordnen: Eine Geburtsbegleitung mit Rufbereitschaft und Anwesenheit kostet in Österreich üblicherweise zwischen 1.200 und 1.800 Euro. Ich bin nicht bei der Geburt dabei — deshalb kostet meine Vorbereitung deutlich weniger.
Preise gehören auf eine Website. Fast keine Kollegin macht das, und ich finde das falsch. Du sollst nicht anrufen müssen, nur um zu erfahren, ob du dir das überhaupt leisten kannst.
Nein. Schöner ist es ab etwa der 20. Woche, weil dann Zeit bleibt, alles in Ruhe durchzugehen. Aber auch in der 34. oder 36. lässt sich viel bewegen — dann eben komprimierter und mit klaren Schwerpunkten.
Gerade die letzten Wochen sind oft die, in denen der Druck steigt: Gespräche über den Termin, über Einleitung, über Größe und Gewicht. Genau da hilft es, vorbereitet zu sein.
Klar. Für mich zählt, dass du selbstbestimmt gebärst — egal an welchem Ort.
Mein eigener Weg war ein anderer, aber das ist mein Weg, nicht deiner. Ich bin nicht gegen Krankenhäuser — ich bin dafür, dass du weißt, was dort passiert und was du mitbestimmen kannst.
Ehrlich gesagt ist Vorbereitung im Klinikkontext oft besonders wertvoll: Es ist voll, es geht schnell, Menschen wechseln. Wer da vorher weiß, welche Fragen sie stellen will, kommt anders durch.
Dann ist er nötig, und das ist keine gescheiterte Geburt. Ein Kind aus dem Bauch zu bekommen ist genauso eine Geburt.
Auch dafür bereite ich dich vor. Bei geplanten Kaiserschnitten gibt es viel mehr Gestaltungsspielraum, als die meisten wissen: wer dabei ist, was du hörst, wann du dein Kind bekommst, ob du es gleich an die Brust legen kannst. Das sind Dinge, die man vorher besprechen muss — im OP ist es zu spät dafür.
Nein, und das darf ich auch gar nicht. Ich bin keine Hebamme und keine medizinische Fachkraft. Ich untersuche nicht, gebe keine medizinischen Empfehlungen und beurteile keine Befunde.
Nein. Das wäre das Gegenteil von dem, was ich will.
Eine Frau, die ihrer Ärztin misstraut, ist nicht selbstbestimmt — sie ist nur anders verunsichert. Mein Ziel ist, dass du gut mit ihr reden kannst: dass du verstehst, was sie sagt, dass du nachfragen kannst und dass du merkst, wann du dir Bedenkzeit nehmen darfst.
Wenn du nach unseren Gesprächen mit besseren Fragen in die Sprechstunde gehst, habe ich meinen Job gemacht.
Wir sehen uns per Video. Wie oft, hängt davon ab, wann du einsteigst und wie viel du brauchst — das legen wir im Erstgespräch gemeinsam fest.
Zwischen den Terminen bin ich erreichbar. Wenn abends eine Frage auftaucht, musst du nicht bis zum nächsten Mal warten und sie auch nicht googeln.
Ja. Ich begleite online im gesamten deutschsprachigen Raum.
Das ist ein völlig ausreichender Grund, sich zu melden. Du musst nichts vorbereiten und nichts formulieren können.
Wenn dir ein Gespräch gerade zu viel ist: Schreib mir hier. Da kannst du in Ruhe fragen, ohne dich erklären zu müssen.
Wichtig: Wenn du dir gerade akut Sorgen um dich oder dein Baby machst — Blutung, starke Schmerzen, Fieber, Fruchtwasser, oder du spürst dein Baby nicht mehr wie sonst — dann ruf bitte sofort deine Hebamme, deine Ärztin oder die Geburtsabteilung an. Im Notfall in Österreich: 144. Diese Website ersetzt keine medizinische Abklärung, und ich auch nicht.
Acht Wege zur Selbstbestimmung. Mein Buch — mit meiner eigenen Geschichte, Impulsen zum Nachdenken und Fragen, die du für dich beantworten kannst.
Das ist der günstigste Weg, mich kennenzulernen. Und wenn du danach findest, dass du das allein hinbekommst: auch gut. Dann hat das Buch seinen Zweck erfüllt.
Beide führen zum selben Ort. Es gibt keine falsche.
Ein kostenloses Erstgespräch per Video, etwa eine halbe Stunde. Du erzählst, wo du stehst. Ich erzähle, wie ich arbeite. Danach entscheidest du in Ruhe — nicht im Gespräch.
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Wenn ein Gespräch gerade zu viel ist. Stell deine Frage, so wie sie dir im Kopf herumgeht — auch wenn sie sich blöd anfühlt. Du bekommst eine ehrliche Antwort, und niemand meldet sich hinterher bei dir, außer du willst es.
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